View Post

21. Swiss Billygoat Run 2019 / Sichtern Liestal

Sturmtief Uwe hat die Verantwortlichen des 21zigsten Swiss Billygoat Run gezwungen die Bahnen zu verkürzen, damit zum Eintreffen des Sturmes auch die OL-Läufer und OL-Läuferinnen wieder unbeschadet im Ziel eintreffen konnten.

So konnte dann die Siegerehrung etwas früher stattfinden, da die schnellsten noch schneller und die weniger schnellen, Zeitlich gesehen auch etwas kürzer unterwegs waren.

Auf jeden Fall war im Ziel eine gute Stimmung unter den zurückgekehrten und durch die eine oder andere Windböe welche noch durch das überdachte WKZ fegte gab den Organisatoren recht den diesjährigen Lauf zu kürzen.

So nun zu der Rangliste:

Billygoat

(12.4 km, 740 m, 16 Po.) 

Herren:
  1. Timon Schweizer        96  Ormalingen         OLV Baselland         50:47
  2. Elio Bolliger          00  Liestal            OLV Baselland         53:28
  3. Benjamin Wey           03  Zürich             OLG Zürich            55:00
  
Damen:
 1. Merline Roth           94  Liestal            OLV Baselland       1:04:02
 2. Anina Holmberg         84  Sissach            OLV Baselland       1:09:14
 3. Sandra Frei            70  Würenlingen        OLV Baselland       1:11:46
 
Mini Master
( 8.0 km, 420 m, 14 Po.) 

Herren:
  1. Markus Schweizer       65  Ormalingen         OLV Baselland         50:08
  2. Martin Schaffner       66  Othmarsingen       OLK Piz Hasi          50:47
  3. Daniel Hanselmann      65  Buus               OLV Baselland         50:50
  
Damen:
  1. Edith Hohl             56  Allschwil          OLG Basel           1:09:04
  2. Cornelia Coolen        68  Diepflingen        OLV Baselland       1:13:59
  3. Nicole Eggs            64  Dornach            OLG Basel           1:16:58
 
Mini Jugend
( 8.0 km, 420 m, 14 Po.) 

Herren:
  1. Andri Seiz             03  Füllinsdorf        OLV Baselland         52:15
  2. Pablo Polsini          03  Gelterkinden       OLV Baselland       1:00:52
Damen:  
  1. Lena Koch              03  Liestal            OLV Baselland       1:04:53

Geissli

( 4.1 km, 150 m,  8 Po.) 

Herren:
  1. Finn Alabor            06  Biel-Benken        OLG Kakowa            24:26
  2. Nils Pachlatko         05  Seltisberg         OLV Baselland         24:42
  3. Alec Kitsis            05  Liestal            OLV Baselland         26:00
  
Damen:
  5. Alvina Koch            08  Liestal            OLV Baselland         30:08
  6. Annika Wirz            05  Bettingen          OLV Baselland         30:37
  7. Serafine Marti         06  Liestal            OLV Baselland         30:38
  
Total: 70 Teilnehmer.

https://www.o-l.ch/cgi-bin/results?year=2019&event=Swiss+Billygoat+Run

Text: Remo Schönenberger
Fotos: Remo Schönenberger

View Post

Jahresrückblick 2018 Laura Ramstein / in 4 Bildern

Da ich in letzter Zeit nicht mehr so oft an regionalen Anlässen anzutreffen bin, aber trotzdem noch fleissig für OLG Basel/OLV Baselland an den Start gehe: Ein kurzer Jahresrückblick aus dem Osten (Zürich – Studium) oder noch weiteren Osten (Österreich – OL Nationalteam).

Saisonstart in China

Zu Beginn des Wintertrainings durfte ich zum ersten Mal an der Park World Tour in China (Guangzhou) teilnehmen. Die Reise in den Osten war nicht nur aus sportlicher Hinsicht ein Erlebnis, sondern beinhaltete auch das Kennenlernen einer interessanten, mir fremden (OL-) Kultur. Das Drumherum mit aufwändigen Eröffnungsshows, Siegerehrungen, Interviews, Plakaten und Sightseeingtouren war den chinesischen Organisatoren mindestens so wichtig wie ein reibungsloser Wettkampf. Nach diesem erlebnisreichen Auftakt nahm ich das alltägliche Wintertraining wieder auf. Mit Hinblick auf die EM im Tessin standen immer wieder Sprungtrainings und Bergintervalle auf dem Programm. Aber auch das Alternativtraining im Schnee durfte nicht fehlen. Im März fokussierte ich mich auf den Sprint und nutze die hochwertigen Trainings, Wettkämpfe und Analysen beim Bergen Sprint Camp. Das Sprintwochenende in Norwegen hat den Anspruch nicht nur qualitative hochstehende OL-Bahnen zu bieten, sondern im Austausch mit anderen LäuferInnen aus verschiedene Nationen an der Sprinttechnik zu feilen. Je näher der Frühling kam, desto mehr zog es mich aber verständlicherweise in den Süden der Schweiz. Fürs Jahreshighlight verbrachte ich mehrmals einige Trainingsstunden in der Sonnenstube.

Saisonhighlight

Schon bald stand das Saisonhighlight vor der Tür. Vor 13 Jahren stand ich beim Zieleinlauf der JWOC im Tessin, feuerte voller Begeisterung die vielen Nordwestschweizer AthletInnen an und freute mich über ihre Erfolge. Nun durfte ich selber auf der Startlinie stehen, in einer mir vertrauten Tessiner Umgebung laufen und die grossartige Unterstützung geniessen. Bei den Einzelläufen und der Staffel konnte ich solide Wettkämpfe abliefern. Besonders war für mich aber natürlich unser Diplomplatz in der Sprint-Staffel. Die letzte Strecke bin ich schon öfter gerannt, aber ich hatte noch nie das Gefühl, dass ich so ein klares Konzept wie dieses Mal hatte. Dass ich um einen Diplomplatz gefightet habe, hatte ich erst im Ziel realisiert. Ein schöner Teamerfolg, der gemeinsam mit der Medaille von Gernot Kerschbaumer in der Langdistanz dem gesamten Team einen Motivationsschub für die WM in Lettland gab. Den Sprintstaffel-Erfolg konnten wir dort leider nicht wiederholen, dafür kam es bei der Herrenstaffel zum Showdown, bei dem für Österreich letztendlich der 4. Platz herausschaute. Trotz solider Leistungen beim Sprint-Finale und der Staffel freute ich mich bei dieser WM v.a. über das Staffeldiplom der Herren und natürlich über die absolut geniale Leistung von Fäbu bei der abschliessenden Langdistanz.

WeCZion 2021

Das langfristige Ziel des österreichischen Verbandes – WeCZion 2021 – fokussiert sich auf die Weltmeisterschaften in Tschechien. Deshalb legte ich nach einer kurzen Sommerpause, die ich mit Trailrunning in den Bergen verbrachte, im Herbst den Schwerpunkt auf den Weltcup in Tschechien. Im Vorfeld des Weltcups trainierte ich mit meinem Österreichischen Club im Czech Paradise, einem grossartigen OL-Gelände im Sandsteingebiet. Doch das Gelände war nicht nur zum Geniessen da. Von den tschechischen OL-LäuferInnen, die mit uns trainierten, bekamen wir einige Inputs, wie man sich zwischen den Sandsteinen am besten orientiert. Für uns eher «untypische» Routenwahlen können in diesem Gebiet sehr schnell sein. Tipps und Tricks nahm ich mit in den Weltcup, aber es half leider nichts. Ich kämpfte in jedem Wettkampf mit der Startphase und blieb unter meinen Erwartungen. Aufgestellt hat mich aber die positive Stimmung im Team, denn wir haben erstmals in jeder Weltcuprunde mindestens ein Diplom erlaufen – die mit Abstand erfolgreichste Saison der letzten Jahre für Österreich.

Saison-Ausklang

Wenn auch die letzte Weltcuprunde in Tschechien etwas zu wünschen übrig liess, bildete der Weltcup für mich den Abschluss einer erfolgreichen Saison – gute Voraussetzungen, um motiviert ins Wintertraining zu starten. Zuerst gönnte ich mir aber noch ein paar trainingsplanfreie Tage, die ich aber nicht ganz ohne Sport verbringen konnte. Wäre auch schade gewesen, das tolle Trailrunningwochenende im sonnigen Tessin auszulassen. Gleichzeitig nutzte ich die Zeit, um in meine letzte Studiumsphase zu starten. Die Masterarbeit wird mich nun bis in den Frühling begleiten und mich – wie könnte es anders sein – weiterhin mit dem Wald befassen lassen. Bis bald im Wald!

View Post

GV 2019 OLV Baselland

Liebe OLV-Mitglieder

Ich bin noch immer ganz begeistert von unserer gestrigen GV! Das World Café eröffneten unsere jüngsten Mädchen mit ihrem Wunsch nach einem pinkfarbigen Dress mit Einhorn und wurde mit Witz und Charme von Bruno mit seiner Verwechslung der GV beendet. Die wertvollen Ergebnisse findet ihr im Fotoprotokoll festgehalten. Ich wünsche mir, dass viele Impulse aufgegriffen werden.

Unvergesslich bleiben für mich die tollen Bilder zur Karriere von Fäbu und der abschliessenden Standing Ovation, der Auftritt von Stefan XIV, der Billygoat-Film zum Jubiläumslauf und die Dankesplakate mit Film der OLV Elite.

 

Die nächste Generalversammlung wird am Samstag, 1. Februar 2020, stattfinden.

Und nach der mehr oder weniger offiziellen Einladung der OLV Elite, dass möglichst viele von der OLV doch an der Jukola 2020 in Rovaniemi starten könnten, habe ich heute auf verschiedenen Websites gesurft und mich begeistern lassen! Rovaniemi bietet sehr viel! Ich habe mir 10 Tage vom Samstag, 6. Juni 2020, bis Mittwoch, 17. Juni 2020, freigeschaufelt und blockiert. Die Wettkämpfe finden am Wochenende vom 13./14. Juni 2020 statt. Ich gehe davon aus, dass alle Interessierten schlussendlich für ca. eine Woche nach Lappland reisen werden. Die Zeit der Mitternachtssonne in Rovaniemi dauert vom 6. Juni bis zum 7. Juli, das heisst die Sonne bleibt in dieser Zeit immer oberhalb vom Horizont.

https://www.jukola.com/2020/

https://www.visitrovaniemi.fi/de/

An der GV haben schon Einige ihr Interesse an der Jukola 2020 kundgetan. Ich bin bereit, eine Liste mit allen Interessierten zu beginnen. Lassen wir uns doch überraschen, ob es viele Interessierte gibt – von jung bis alt, Frauen und Männer! Meldet euch bei mir.

Mit finnischen Grüssen und einen guten Start in die neue Woche

Reto

View Post

Baselbieter Sportpreis 2018

An der diesjährigen Übergabefeier des Baselbieter Sportpreises sind mit Urs Hofer, Fäbu Hertner und Madlaina Matter drei OLV-Mitglieder gewürdigt worden !!!

Preisträgerinnen und Preisträger:

Urs Hofer, Orientierungslauf – Anerkennungspreis

Fabian Hertner, Orientierungslauf – Spezialpreis

Madlaina Matter, Volleyball – Förderpreis

 

Wir gratulieren unseren drei Mitgliedern zu dieser Auszeichnung

(Fotos) Sportamt – Fotodesign Haller

View Post

JEC Weekend 4. – 7. Oktober 2018 Villars-sur-Ollon

Vom 4. – 7. Oktober hat der JEC Orienteering Junior European Cup in Villars-sur-Ollon stattgefunden.

Zusätzlich haben noch 2 Regionale OL sowie zwei Nationale (9. und 10. Nationaler in der Langdistanz) stattgefunden.

Einmal mehr hat uns Priski eine super Unterkunft organisiert welche uns sehr zentral zu den Wettkämpfen gelegen war, besten Dank an dieser Stelle nochmals an Priski.

Bei der JEC haben unsere Athleten wie folgt abgeschlossen:

JEC Sprintstaffel:

Das zweite Schweizer Team (mit Chamuel Zbinden) drehte nach mässig geglücktem Start auf und klassierte sich im starken fünften Rang. Es überholte somit das dritte Schweizer Team (mit Tino Polsini), das bis fast zuletzt noch den Anschluss an die Podestplätze gehalten hatte und schliesslich zeitgleich mit Grossbritannien den sechsten Rang holte.

JEC2018 SPRINTREL_Results

JEC Mitteldistanz:

Als bester Schweizer verpasste Tino Polsini das Podest um rund 20 Sekunden. Der Baselbieter legte einen starken Start hin, büsste aber im zweiten Teil etwas Zeit auf die Spitzenathleten ein. Mit Chamuel Zbinden verpasste der zweitbeste Schweizer – auch er kommt aus dem Baselbiet – das Diplom knapp (7. Rang). Somit waren zwei 1999er-Jahrgänge für Topresultate besorgt.

JEC Middle Distance Montey_ Collombey_Muraz

JEC Langdistanz:

In der Langdistanz tauschten unsere Athleten die Reihenfolge, Chamuel Zbinden belegte den hervorragenden 6. Rang mit 2:52 Rückstand auf den Sieger Erling Hjermstad aus Norwegen, Tino Polsini klassierte sich auf dem 16. Rang mit einem Rückstand von 5:55.

JEC Long Distance Villars-sur-Ollon

Bei den Regionalen und Nationalen Läufen konnten unsere Mitglieder in dem schwierigen Gelände folgenden Resultate erzielen:

Beim Lauf in Monthey am Donnerstag 4. Oktober:

CO regionale JEC Montey

Beim Lauf in Villars-sur-Ollon am Freitag 5. Oktober:

CO regionale JEC Villlars

Beim 9. Nationaler Langdistanz in Collombey-Muraz/Monthey haben folgende Athleten/Innen einen Top 3 Platz erzielen können:

HE  3. Kaspar Hägler

H55 2. Stefan Bolliger

H80 2. Bruno Rüfenacht

D18K 1. Chiara Polsini

9. Nationaler Langistanz Collombey – Muraz_Montey

Beim 10. Nationaler Langdistanz in Villars-sur-Ollon haben folgende Athleten/Innen einen Top 3 Platz erzielen können:

H18  1. Elio Bolliger

D18K 1. Chiara Polsini

DB  2. Susanne Weber

D45 2. Sandra Frai

OM 3. Weber Martin und Dominik

10. Nationaler Langdistanz Villars-sur-Ollon

DSCF8490
  • DSCF8490
DSCF8491
  • DSCF8491
DSCF8493
  • DSCF8493
DSCF8494
  • DSCF8494
View Post

Urs Hofer erhält im Rahmen des Baselbieter Sportpreises 2018 den Anerkennungspreis

Liebe OLV Mitglieder

Freude herrscht: Urs Hofer bekommt im Rahmen des Baselbieter Sportpreis 2018 den Anerkennungspreis für seinen unermüdlichen Einsatz im OL auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene (siehe Artikel)! Eine Auszeichnung, die sich Urs wirklich mehr als verdient hat! Wir freuen uns von der OLV Baselland sehr.

Eine ausserordentliche Ehrung hat der Regierungsrat auch zugunsten von Fäbu Hertner ausgesprochen ! Fäbu hat ja bereits den Baselbieter Sportpreis gewonnen und kam damit trotz seinen zwei WM-Medaillen im 2018 dafür nicht mehr in Frage.

Und last but not least: Mit Madlaina Matter wird ein drittes Mitglied der OLV Baselland geehrt! Natürlich nicht als OL-Läuferin, obwohl sie national bis D14 unzählige Erfolge vorzuweisen hat, sondern als erfolgreiche Volleyballerin.

Die Preisverleihung wird im Rahmen eines «Sportfestes» am Freitag, 7. Dezember, in Pratteln erfolgen. Erfahrungsgemäss werden alle Interessierte von der OLV dazu eingeladen sein. Bitte reserviert euch schon jetzt das Datum.

Text: Reto Zbinden

View Post

Jugendweekend auf dem San Bernardino

Am 14. September war es wieder soweit: Wir trafen uns in Liestal und nahmen mit zwei Büssli den weiten Weg nach San Bernardino in Angriff! Gegen 21 Uhr trafen wir in der Unterkunft ein, und es erwartete  uns ein spätes Nachtessen.

Am Samstag gab es nach dem Morgenessen ein kurzes Kartenstudium und ein Vorbereiten auf diese, für einige doch ungewohnte, Karte. Gewisse liefen das erste Mal in alpinem Gelände- andere waren schon routiniert; einigen ging der Lauf gut, anderen weniger … aber allen hat es Spass gemacht und alle kamen ins Ziel! Da die Temperatur auf dem Pass doch eher kühl war und ein kalter Wind blies, fuhren wir zurück ins Dorf und entschlossen kurzerhand, den Seilpark zu besuchen resp. Minigolf zu spielen. Diese Aktivitäten waren nicht weniger spektakulär, doch auch hier erreichten alle das Ziel und kamen in die Unterkunft zurück!

Am Sonntag war dann der zweite Lauf im Gebiet oberhalb vom Dorf auf dem Programm. Da sich dieses Laufgebiet unterhalb der Baumgrenze befindet, fühlten wir uns schon mehr wie daheim, trotzdem war es anspruchsvoll! Danach hiess es schon wieder einsteigen und den langen Rückweg unter die Räder zu nehmen. Auch dieses mal schafften wir es ohne nennenswerte Staus und wir erreichten müde und glücklich Liestal.

Text und Fotos Jürg Marti

 

View Post

Spezial-OL / Training mit „Medaliä-Brötlä“ mit den Kyburz Brothers

An der WM in Lettland vor rund 3 Wochen haben wir mit Bronze im Sprint (Andi), Silber in der Sprintstaffel und Bronze in der Langdistanz (Fäbu), sowie Silber mit der Staffel (Chlai) 4 Medaillen in die Nordwestschweiz gebracht.

Das muss gefeiert werden. Wir würden gerne mit euch auf diese Medaillen anstossen!

Für diesen Zweck haben wir das Training vom Mittwoch 12.9.2018 in den Rheinfelderberg verlegt mit Treffpunkt beim Waldhaus Rheinfelden.

Das Training auf weltmeisterlichen Bahnen ist ab 17.45 bereit. Es gibt:
– Eine kurze und einfache Sprintbahn von Andi
– Eine technisch fordernde Staffelbahn von Chlai
– Eine kräftezehrende Langdistanzbahn von Fäbu

Danach sorgen wir für Getränke, Grilladen und Beilagen um die Batterien wieder zu füllen.

So lautete die Einladung zum Training, ca. 70 OL- und Fleischbegeisterte kamen dann auch zu dem gelungenen Anlass.

Die drei Top OL-Läufer stellten dann auch interessante Bahnen zur Verfügung welche man je nach Kondition am Start/Ziel mit einer weiteren Bahn verlängern konnte.

Nach absolvierten Läufen wurden wir von Grillmeister Andi mit Wurstwaren versorgt, am Salatbuffet konnte man dann auf seinem Teller noch die nötigen Vitamine dazu beisteuern.

Auch das Dessert Buffet lies keine Wünsche offen, so dass niemand mit Hunger aus dem Wald nach Hause gehen musste.

Mit einer kurzen Ansprache von Andi Kyburz wurden wir „offiziell“ zu dem Anlass begrüsst und willkommen geheißen, es sei ja etwas spezielles wenn er einmal eine solche Medaille feiern könne, bei den anderen (Matthias und Fäbu) sei es ja üblicher mit etwas Metall von solchen Veranstaltungen zurückzureisen.

Fäbu fehlte auf dem Balkon, da er noch irgendwo in der Schweiz nach einem Geschäftstermin im Tessin, mit der SBB in einem Stau stecken geblieben ist. Schade, somit konnte er seine Rede welche er sicher für uns vorbereitet hatte nicht vortragen, aber aufgeschoben ist ja bekanntlich nicht aufgehoben 🙂

Somit besten Dank an die Kyburz Brothers und ihr Team welche uns einen schönen Grillabend bei der Waldhütte ermöglichten.

Bei einsetzender Dunkelheit welche durch Blitze etwas aufgehellt wurden machten sich dann die gut verköstigten OL-Läuferinnen und OL-Läufer wieder auf ihren Heimweg.

Text und Fotos

Remo

DSCF8336
  • DSCF8336
DSCF8339
  • DSCF8339
DSCF8341
  • DSCF8341
DSCF8343
  • DSCF8343
View Post

Jukola 2018 / Bericht von Chamuel Zbinden

Jukola 2018

Die Jukolastaffel in Finnland war unser grosses Ziel, welches uns motivierte und uns in den Trainings zu Höchstleistungen anspornte. Viel wurde im Vorfeld darüber geredet, für die meisten ging es am Mittwoch vor dem Wettkampf endlich los. Rund zwei Autostunden nördlich von Helsinki mietete Anders für uns tolle Häuser gleich am See. Noch am gleichen Abend ging es zum ersten Mal in den Wald, natürlich gleich in der Nacht. Dies bedeutete aber, dass wir zum Training starteten, wenn man normalerweise schlafen geht. Und als wir wieder aus dem Wald kamen, wurde es bereits wieder hell. In den nächsten zwei Tagen absolvierten wir einige relevante Trainings rund um das Wettkampfgebiet. Auffallend sind die tiefen Senken, mit dem Negativ-Relief kann man sich gut orientieren. Die unterschiedlich dichte Vegetation und der ruppige Boden mit ziemlich viel Fallholz erschweren es aber sehr. Als Abschlusstraining liefen wir einen extensiven Massenstart, um das Staffelgefühl zu simulieren. Am letzten Abend sassen wir in den Staffelteams zusammen und diskutierten unsere Taktik und unsere Zielsetzung.

Für die Männer kam nun der lange Tag. Die Staffel startet erst am späten Abend, an Zeit mangelt es sicherlich nicht und trotzdem möchte man sich ohne körperliche Anstrengung möglichst Ablenken, um nicht nervös zu werden. Die Frauenstaffel Venla startet aber schon am Mittag. Während die Männer zuhause vor dem Fernsehen die Daume drückten, galt es für die Startläuferinnen Rachel Engeler und Merline Roth ernst. Ganz knapp ausserhalb der ersten 100 von 1500 (!) kam Rachel zurück. Schlussendlich klassierte sich das erste Team mit den weiteren Läuferinnen Anais Cattin, Roxy Zehtabchiund Schlussläuferin Katja Gygax auf dem super 127. Rang. Das zweite Team mit Merline Roth, Karina Weber, Steffi Lombriser und der kurzfristig eingesprungenen Johanna Purrerbeendeten die Staffel auf dem 538. Rang. Alle waren nach dem Lauf glücklich über das tolle Rennen und die Stimmung.

Die Jukola-Staffel startet erst bei Sonnenuntergang um 23:00. Mit Jannis Schönleber und Timon Schweizer eröffneten zwei sehr erprobte Startläufer, die Nervosität ist aber trotzdem bei den Läufern und den anderen Staffelläufern enorm. Bei dem ersten Fernsehposten rutschte aber allen das Herz in die Hose. Timon (zweites Team) kommt an einer super Position vorbei, von Jannis wird aber keine Zwischenzeit erfasst. Nicht in den Top-100, nicht in den Top-200…. Erste Ernüchterung macht sich breit. Doch dann wird endlich das GPS in der Fernsehübertragung gezeigt. Jannis liegt nicht nur gut im Rennen, sondern er ist im Spitzentram! Ins Ziel kommen beide in den Top-50. Nach einer super Leistung von Kaspar Hägler, der 22 Ränge gut macht und als 21. an Noah Zbinden übergibt, erlebt dieser eine schwierige Nacht. Vor allem im ersten Teil seines Laufes passieren einige grosse Fehler. Er verliert 36 Ränge. Danach folgt eine Aufholjagd auf den kurzen Tagstrecken vier und fünf. Christoph Meier läuft die elftbeste Streckenzeit, Tino Polsini überholt auch einige Teams und übergibt als 35. Die beiden Teamstars und Routiniers Anders Holmberg und Fabian Hertner erleben dann einen ganz harten Lauf. Bei zwei super Läufen wäre ein Top-20 Schlussrang noch möglich gewesen, eine Lebensmittelvergiftung macht den beiden aber das Leben schwer. Mit einer technischen Topleistung machten beide trotz starken Bauchschmerzen noch einige Ränge gut, Fäbu lief dann als 28. ins Ziel ein. Das zweite Team wurde in der Aufstellung Timon Schweizer, Sebastian Hägler, Chamuel Zbinden, Stefan Lombriser, Mathias Birrer, Roman Brogli und Raphael Skoda 96. Raphael legte einen fulminanten Schlussspurt hin, stürzte dann aber spektakulär vor den Augen aller schreienden OLV-Läufern.

Danach reisten die Meisten auf unterschiedlichen Wegen zurück in die Schweiz. Einige blieben noch für einige Tage oder sogar noch länger im Norden. Müde waren ganz sicher alle, dieses Wochenende hat Energie gebraucht, aber gibt enorm viel Motivation, im nächsten Jahr noch stärker zurückzukommen. Wir sind definitiv noch immer vom Jukolafieber infiziert!